Sonntagsfrage in Sachsen-Anhalt: AfD wieder unter 40 Prozent

Außerdem: Der Staat wird zum Oberaufseher der Meinungen

Ab 6 Uhr bei NIUS Live: Schrauben-Würth schlägt Alarm

Der Tag beginnt mit NIUS: Heute begrüßen wir den ehemaligen ZDF-Reporter Wolfgang Herles sowie NIUS-Reporter Julius Böhm zum Talk mit Moderator Alex Purrucker live im NIUS Studio.

Und darüber spricht Deutschland heute:

  • Innenminister Dobrindt zieht erste Konsequenzen aus dem Berliner Stromterror – und möchte mit aller Macht gegen Linksextremismus vorgehen

  • In der Zensur-Debatte um den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther stellt sich der Philosoph Richard David Precht nun offenbar gegen seinen Podcast-Kollegen Markus Lanz

  • Schrauben-Milliardär Reinhold Würth, Gründer des gleichnamigen, weltweit bekannten Konzerns aus dem schwäbischen Künzels-Au, warnt: Ihm werde Angst und Bange beim Blick auf die Arbeitsmoral hierzulande

Sie können die Sendung ab 6 Uhr live auf YouTube sehen und im NIUS Radio hören. Sollten Sie die Folge verpassen, können Sie sie sich auch nachträglich in unserer NIUS Mediathek ansehen – wann immer Sie mögen.

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Held des Tages: Reinhold Würth

Seine Lebensleistung ist wohl einmalig. Wenn jemand kritisch über Arbeitsmoral sprechen darf, dann ist es Reinhold Würth. Mit 19 Jahren übernahm er den Schraubenhandel seines Vaters. Jetzt ist er 90 und seine Firma ein Milliarden-Unternehmen.

Der deutsch-österreichische Unternehmer hatte ab 1954 das Schrauben-Handelsunternehmen Würth mit 87.000 Mitarbeitern zum Weltmarktführer aufgebaut, „Schraubenkönig“ ist sein Ehrentitel.

Jetzt sagte Würth in der Augsburger Allgemeinen: „Wir müssen wieder mehr schaffen in Deutschland. Es ist doch eine verrückte Idee von Gewerkschaften, einen Feiertag, der auf einen Samstag oder Sonntag fällt, nachzuholen. Wo sind wir denn? Wer so etwas fordert, muss der Meinung sein, das Geld falle wie Schneeflocken vom Himmel.“

Würth in dem Interview weiter: „Nach der Phase des Wohlstands, des Wohllebens, der Pracht, ja der Freiheit und des freien Worts wuchsen in Deutschland die Begehrlichkeiten nach mehr Geld und noch weniger Arbeit. Die Work-Life-Balance wurde immer mehr in Richtung Life-Balance verschoben. Wir sind jetzt in Deutschland an der Kante vom Sein zum Vergehen angekommen, befinden uns also in einer Phase, in der der Niedergang nicht weit ist.“ Knallharte Worte eines Unternehmer-Helden. Worte mit Sprengkraft.

Aktuelle Sonntagsfrage in Sachsen-Anhalt: AfD wieder unter 40 Prozent

In der aktuellen repräsentativen Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, von INSA exklusiv für NIUS erhoben, liegt die AfD mit 39 Prozent klar an der Spitze. Trotz eines Minus von einem Prozentpunkt beträgt ihr Vorsprung auf die CDU, die auf 26 Prozent kommt, 13 Prozentpunkte.

Es folgen die Linke mit 11 Prozent sowie die SPD mit 8 Prozent, die im Vergleich zur vorherigen Erhebung um zwei Punkte zulegen kann. Das Bündnis Sahra Wagenknecht erreicht 6 Prozent. Die Grünen kommen auf 3 Prozent, die FDP auf 2 Prozent. Sonstige Parteien liegen zusammen bei 5 Prozent.

Rodungsunternehmer Kamphuis über Bürokratie-Irrsinn: „Am Anfang habe ich mehr Zeit im Büro verbracht als auf der Baustelle“

Bürokratie statt baggern, schneiden, roden. Seit einem Jahr arbeitet Sebastian Kamphuis aus dem Märkisch-Oderland selbstständig in der Flächenrodung, muss sich jedoch häufiger mit undurchsichtigen Behördenauflagen beschäftigen, als selbst mit anzupacken. Die größten Probleme für ihn: „Schnelligkeit und Kommunikation“.

Dabei ist er das erste Glied in der Kette. Bevor Grundstücke neu bebaut werden können, müssen sie nicht selten von Büschen, Bäumen und Sträuchern aller Art befreit werden. Ein Job, der auf die Leidenschaft von Jungunternehmers wie zugeschnitten scheint: „Es macht mir wahnsinnig viel Spaß, einfach alles platt zu machen.“

Der Staat wird zum Oberaufseher der Meinungen

Rutscht die Bundesrepublik in eine neue DDR ab? Menschen, die die sozialistische Diktatur erlebt haben, sind alarmiert. Sie beobachten eine Einschränkung der Freiheitsrechte. Unliebsame Meinungen werden sanktioniert, unbotmäßige Bürger eingeschüchtert.

Wer die DDR nicht erlebt hat, sollte mit historischen Vergleichen vorsichtig sein. Doch auch geschichtsbewussten Westdeutschen drängen sich gewisse Parallelen auf – jetzt sogar einem ehemaligen Bundeskanzler. Gerhard Schröder warnt vor einer „neuen Stasi“, einer Art Staatssicherheit also wie in der DDR. Schröders Mahnung ist ernstzunehmen: In der Bundesrepublik schwinden tatsächlich die Räume der Freiheit. Und es ist der Staat, der die Freiheit beschneidet.

Philosoph Johannes Hartl: „Wir sind als Gesellschaft wirklich in Gefahr, Abschied von der Realität zu nehmen“

Die ARD bezeichnet Johannes Hartl als „hippen Missionar“, doch was ist damit gemeint? Bei „Schuler! Fragen, was ist“ spricht der Theologe und Philosoph, der das Gebetshaus Augsburg gegründet hat, über den Glauben an Gott und den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Denn alljährlich füllt Hartl bei seiner „Mehr-Konferenz“ ganze Messehallen mit mehreren tausend Menschen. Denn Hartl möchte den Glauben wieder attraktiv machen. Missionare sind für ihn alle Menschen, die von irgendetwas begeistert sind – egal ob Thermomix oder Fußballklub. Und für ihn als Missionar steht fest: Es gibt nämlich „nicht beliebig viele Wahrheiten. Ich glaube, dass wir als Gesellschaft wirklich in Gefahr sind, Abschied von der Realität an vielen Stellen zu nehmen.“

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