Leihmutterschaften in der CDU: Doppelmoral als Regierungsprogramm

Außerdem: Neuer „Welt“-Politikchef startet mit Kampfansage an die AfD

Ab 6 Uhr bei NIUS Live: ZDF ruft zur Selbstjustiz gegen Rechte im Osten auf

Der Tag beginnt mit NIUS: Heute begrüßen wir Ex-ZDF-Journalist Wolfgang Herles sowie NIUS-Chef Julian Reichelt zum Talk mit Moderator Alexander Kissler live im NIUS Studio.

Und darüber spricht Deutschland heute:

  • Der sinnlose Tod von Marius Dick – Warum es keine Argumente mehr für das Zögern der Regierung gibt.

  • Leihmutter-Streit eskaliert: Jetzt mischt sich Bundesfamilienministerin Karin Prien ein.

  • Selbstjustiz-Aufruf beim ZDF: Wie DAS ZWEITE mit einem Lied zu Gewalttaten aufruft.

  • Null Pünktlich, Null Promille: Die Deutsche Bahn will Alkohol in Zügen und an Gleisen verbieten.

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Held des Tages: Jan Ullrich

Plötzlich war er wieder da: Jan Ullrich, Tour-de-France-Sieger von 1997. Er war nach 20 Jahren wieder offiziell beim berühmtesten Radrennen der Welt eingeladen – und kam mit seinen beiden Söhnen, junge Nachwuchsradrennfahrer.

Das Verblüffende: Jan Ullrich wurde bejubelt, beklatscht und mit Ulle-Rufen gefeiert – mehr als die aktuellen Tour-Fahrer. Der gebürtige Rostocker sagte in der ARD: „Super, super, ich freue mich extrem, hier zu sein. Mein erster Besuch als Gast bei der Tour de France. Wir haben mit Florian Lipowitz ein deutsches Eisen im Feuer, meine Kinder sind dabei, alle sind nervös und aufgeregt.“

Über seine aktive Zeit sagte er: „Es war eine dunkle Epoche damals. Es hat sich flächendeckend was verbessert. Die Kontrollen wurden mehr, die Strafen sind höher, was ich gut finde.“

Sein spätes Doping-Geständnis bereut er nicht. „Es ist super befreiend. Der Lebensrucksack war extrem schwer damals. Ich stehe wieder bei der Tour, die Kinder sind dabei. Die waren beeindruckt und sagten, es wollen mehr Leute Autogramme von mir als von Pogacar.“ Die Moral von der Geschichte: Auch gefallene Helden können Helden sein. Oder wieder Helden werden. So einer ist Jan Ullrich.

Die Leihmutterschaften von Jens Spahn und Hendrik Streeck: Doppelmoral als Regierungsprogramm

Wie man berechtigte Fragen rüde abbügelt, konnte man im Zuge der Affäre um das Leihmutter-Kind von Ex-Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) am Montag beobachten. In der traditionellen Regierungspressekonferenz wurde Regierungssprecher Stefan Kornelius gefragt, wie es sich denn mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, dem Virologen Hendrik Streeck (CDU), verhalte, der wenige Wochen vor Spahn ebenfalls die Elternschaft für ein in den USA per Leihmutter ausgetragenes Kind öffentlich gemacht hatte.

Neuer „Welt“-Politikchef startet mit Kampfansage an die AfD

Michael Bröcker, Chefredakteur von Table.Media, übernimmt die Position des übergreifenden Politikchefs der PREMIUM-GRUPPE von Axel Springer und wird zugleich Chefredakteur von Politico Deutschland. Stellvertreterin wird Annett Meiritz vom Handelsblatt.

Auf der Plattform LinkedIn begründete der neue Welt-Politikchef seine Entscheidung und machte eine brisante Aussage zur politischen Ausrichtung: „Übrigens: Schwarz-blaue Fantasien brauchen wir nicht“.

„Rolex und Porsche weg“: Klingbeil setzt auf billigste Klassenkampf-Rhetorik

SPD-Finanzminister Lars Klingbeil wirbt auf seinem Instagram-Kanal für den neuen Aktionsplan gegen Steuerbetrug. Statt seriös zu erklären, worum es geht, formuliert der Vizekanzler ein bürgerfeindliches, spalterisches Klassenkampf-Motto.

An den Universitäten stirbt die Freiheit

An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wollten Studentengruppen gestern verhindern, dass die Professorin für Entwicklungspsychologie, Ute Johanna Bayen, über die „Entwicklung von Trans-Identität“ spricht. Sie trommelten eine Demonstration zusammen und forderten nicht nur ein Redeverbot, sondern auch, dass die Dozentin das Universitätsgelände nicht mehr betreten dürfe.

Syrer prügelt Deutschen auf Intensivstation, weil er Israel-Anstecker trug

Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Syrer wegen versuchten Mordes. Der Vorfall ereignete sich demzufolge an einer Ampel. Der Syrer soll den Anstecker am Opfer bemerkt und den Mann zunächst ins Gesicht geschlagen haben. Als das Opfer flüchten wollte, habe der Täter es eingeholt, zu Boden gebracht und mehrfach gegen Kopf und Oberkörper getreten.

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