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Kein Stromausfall, sondern Linksterrorismus
Außerdem: Die FDP begräbt sich selbst

Helden des Tages: die Feuerwehrleute von Berlin

Sie machen den Unterschied zwischen Beruf und Berufung: die Männer und Frauen der Berufsfeuerwehr und das Heer der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland.
Nach dem Brandanschlag von Links-Terroristen im Berliner Südwesten sind bis heute mehrere hundert Feuerwehrleute und Helfer anderer Hilfsorganisationen im Einsatz. 45.000 Haushalte hatten keinen Strom. Auch Alten- und Pflegeheime nicht. Die Feuerwehr rettete jeden und brachte die Menschen in Sicherheit. Zu Silvester, nur Tage zuvor, waren die gleichen Feuerwehrleute oder deren Kollegen, von Randalierenden beim Einsatz behindert und mit Feuerwerkskörpern beschossen worden. Es war ein Einsatz für das Leben unter eigener Lebensgefahr.
Es ist Zeit, den Männern und Frauen von der Feuerwehr unseren Dank auszusprechen. Die Feuerwehr – unsere Helden der Herzen.
Kein Stromausfall, sondern Linksterrorismus

Eine von Linksextremisten abgefackelte Verteilerstation sorgt für tagelangen Stromausfall in Teilen Berlins
Von Julian Reichelt
Im Südwesten der deutschen Hauptstadt sind Hunderttausende Menschen seit nun mehr als zwei Tagen von der Stromversorgung abgeschnitten, nachdem linksextreme Terroristen am Sonntag in den frühen Morgenstunden mehrere Hochspannungskabel durch einen Brandanschlag zerstört haben. In den betroffenen wohlhabenden Stadtbezirken Berlins trifft dieser hinterhältige Sabotageakt vor allem die ärmeren Menschen.
Viele Reiche sind für ein paar Tage ins Hotel gezogen, die Armen, die Alten, die Kranken, die Einsamen harren bei Kerzenschein in ihren dunklen Wohnungen aus, die von Stunde zu Stunde kälter werden, während es draußen friert und tief verschneit ist.
Nein, es handelt sich hier nicht um einen Stromausfall, sondern um linksextremen Terrorismus gegen die Bevölkerung. Würden Rechtsextremisten vergleichbare Anschläge gegen die kritische Infrastruktur verüben, würde man sie mit aller Macht des Staates jagen und wegen Umsturzphantasien und Gründung einer terroristischen Vereinigung für viele Jahre ins Gefängnis sperren. Die Rentner-Truppe um den verirrten und verwirrten Prinz Reuss hat gerade das vierte Weihnachtsfest in Untersuchungshaft verbracht, der Staat hat sie mit aller Härte verfolgt und mit der GSG9 und empörter Medienbegleitung zur Strecke gebracht.
Nichts dergleichen hat offenbar die sogenannte Vulkangruppe zu fürchten, die seit vielen Jahren ungestört ihren Feuerterror verüben kann.
Niemand bei Polizei, Staatsschutz und Verfassungsschutz scheint sich ernsthaft dafür zu interessieren, wer hinter dieser Vulkangruppe steckt. Obwohl ständig vom Schutz unserer kritischen Infrastruktur die Rede ist, ist von einer Ermittlungsgruppe Vulkan beim BKA nichts bekannt, im Verfassungsschutzbericht taucht diese Terrorbande nur als Randnotiz auf. All das wäre vollkommen undenkbar, wenn dieser Terror von rechts käme.
Linksterrorismus aus der militanten Antifa aber wird in unserem Land nicht nur geduldet, sondern geradezu staatlich gehegt, gepflegt und gefördert. Das Gedankengut der Antifa hat es in Person von Lars Klingbeil an die Spitze des Staates geschafft und herrscht nun über Hunderte Millionen Euro
Die FDP begräbt sich selbst

FDP-Chef Christian Dürr
Morgen ist es wieder soweit: Die Kirche feiert das „Hochfest der Erscheinung des Herrn“, und die FDP feiert sich selbst. Das zumindest war einmal das Anliegen des traditionellen Dreikönigstreffens der Liberalen in Stuttgart. Auch in diesem Jahr kündigt die aus dem Bundestag herausgewählte FDP „hochkarätige Rednerinnen und Redner aus Bundes- und Landespolitik“ an. Konkret handelt es sich um Christian Dürr, Wolfgang Kubicki, Nicole Büttner, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Hans-Ulrich Rülke, Judith Skudelny und Daniela Schmitt.
Wer zu jeder Person Amt und Würden kennt, bekommt einen zitronengelben Christian-Lindner-Pullover geschenkt.
Die FDP hat keine „hochkarätigen Redner“ mehr zu bieten, geschweige denn ein Programm, das den Weg zurück in den Bundestag weisen könnte. Parteichef Dürr ist der glücklose Nachfolger des gescheiterten Vorsitzenden Lindner. Von ihm übernommen hat er für das Dreikönigstreffen dieselbe Phrase. Im Vorjahr funkte eine damals schon depressive FDP aus Stuttgart:
„Die wirtschaftliche Lage, in der sich Deutschland befindet, ist schlecht. Aber wir sind optimistisch! Deutschland hat das Know-how, das Kapital und die Köpfe für ein starkes Comeback. Mit unserer Wirtschaftswende schaffen wir es, das Potenzial Deutschlands zu heben. Denn #AllesLässtSichÄndern.“
Auch 2026 verspricht die bundesweit auf bis zu drei Prozent gesunkene FDP: „Freie Demokraten starten optimistisch ins politische Jahr“. Man werde „ein starkes Zeichen“ setzen „für Freiheit, Fortschritt und eine Politik, die den Menschen zutraut, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.“ Ansonsten hat Dürr eine Losung ausgegeben, die selbst in der FDP kaum jemand versteht: Man wolle die „radikale Mitte“ sein.
Das alles ist ein Pfeifen im Wald. Die FDP kann kein starkes Zeichen setzen, weil sie selbstverschuldet schwach ist.
Die meisten Bürger haben mit ihr abgeschlossen, nicht zuletzt die einstigen Wähler. Dürr ist das Gesicht der untergegangenen „Ampel“, kein Symbol des Aufbruchs. Solange die FDP sich um eine im Dürr'schen Sinne radikale Selbstkritik nach dem Untergang von Rot-Grün-Gelb drückt, kann sie noch so sehr Optimismus inszenieren und Zuversicht behaupten. Zuhören wird ihr niemand.
Mobilfunk und E-Mobilität: Marktwirtschaft bringt Geld, Planwirtschaft kostet

Von Ralf Schuler
E-Böller sind noch nicht erfunden, aber die Kosten für die gern „Elektromobilität“ genannten E-Autos gehen in den nächsten Jahren ab wie eine Rakete. 39,1 Milliarden Euro werden bis 2030 in der Steuerkasse fehlen, um E-Autos zu subventionieren und somit politisch gewollt in den Markt zu drücken, der nicht da ist oder nur widerwillig in Gang kommt.
Die Welt berichtete jetzt über eine Berechnung der Beratungsfirma EY (Ernst&Young), die allerdings nur die direkten Subventionen für E-Autos, Steuerbegünstigungen und Ähnliches berücksichtigt. Weitere Milliarden kommen hinzu für die Subventionierung von Ladesäulen, E-Infrastruktur und den Ausbau der Stromnetze insgesamt, die die neue Last durch die Ladesäulen aufnehmen müssen.
Alles in allem nichts, was einen überraschen würde. Interessant ist allerdings der Vergleich der E-Mobil-Transformation zur „Transformation“ von Festnetz zu Mobil-Telefonie. Der Unterschied: Nicht die Politik legte fest, welche Technik die Kunden nutzen sollten, sondern die Kunden fanden es schon selbst schnell sehr praktisch, überall mobil erreichbar zu sein. Dafür zahlten sie zunächst heftige Preise für noch vergleichsweise klobige Telefone, brutale Verbindungskosten und nahmen (nehmen! – seufz!) löchrige Funknetze in Kauf.
Mit anderen Worten: Der Markt funktionierte, und der frühere Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) konnte sogar UMTS-Mobilfunklizenzen für 100 Milliarden Mark (51 Mrd. Euro) versteigern und für den Haushalt einsacken.
Die planwirtschaftliche Umstellung der Volkswirtschaft auf E-Mobilität und Klimaneutralität dagegen ist ein milliardenschweres Zuschussgeschäft, das die Kunden unfreiwillig über ihre Steuern finanzieren, um Produkte schmackhaft gemacht zu bekommen, die sie eigentlich nicht wollen.
Das Irre ist: Je mehr E-Autos unterwegs sind, desto heftiger brechen die Einnahmen für die bisher übliche Schröpfung von Benzin- und Diesel-Fahrern weg, die 2024 bei 35,1 Milliarden Euro lag und 3,7 Prozent der gesamten Steuereinnahmen ausmachte. Mit anderen Worten: Der Fiskus wird sich neue Wege suchen, um Autofahrer zu melken. Langfristig wird Mobilität somit keinesfalls billiger. Wir werden nur – mehr oder weniger direkt – den Umstieg zusätzlich bezahlt haben.
NIUS Live ab sofort ab 6 Uhr für Sie da!
Der Tag beginnt mit NIUS: Heute begrüßen wir NIUS-Kommentator Waldi Hartmann sowie NIUS-Chef Julian Reichelt und Vize-Chefredakteurin Pauline Voss zum Talk mit Moderator Alexander Kissler live im NIUS Studio.
Sie können die Sendung ab 6 Uhr (jetzt neu!) live auf YouTube sehen und im NIUS Radio hören. Sollten Sie die Folge verpassen, können Sie sie sich auch nachträglich in unserer NIUS Mediathek ansehen – wann immer Sie mögen.
Und nicht vergessen: kommentieren, liken, teilen, abonnieren!
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